Die Pandemie hat nicht nur dem Homeoffice, sondern gleichzeitig auch Cyberangreifern einen regelrechten Boom beschert. Hunderttausende Angestellte in ganz Deutschland mussten plötzlich ins heimische Arbeitszimmer umziehen, als die Pandemie Anfang des Jahres nach Asien auch Europa erreicht hatte. Dort arbeiten sie oft mit Geräten, die schlechter geschützt sind als der Arbeitscomputer im Büro – mit teilweise dramatischen Folgen für die Sicherheit der Unternehmen.

Die Zahl der Cyberangriffe in Deutschland ist 2019 auf einen neuen Höchststand gestiegen –die Zahlen für 2020 liegen noch nicht vor. Die von der Polizei registrierte Zahl der Taten kletterte im Vorjahresvergleich um mehr als 15 Prozent auf 100.514. Das geht aus dem Bundeslagebild Cybercrime 2019 hervor, den das Bundeskriminalamt (BKA) jährlich vorstellt. Neben Firmen seien weiter vor allem öffentliche Einrichtungen wie zuletzt die Uniklinik Düsseldorf Hauptziele derartiger Attacken.

Die Zahl der Cyberangriffe in Deutschland ist 2019 auf einen neuen Höchststand gestiegen. Die von der Polizei registrierte Zahl der Taten kletterte im Vorjahresvergleich um mehr als 15 Prozent auf 100.514. Das geht aus dem Bundeslagebild Cybercrime 2019 hervor, den das Bundeskriminalamt (BKA) jährlich vorstellt. Neben Firmen seien weiter vor allem öffentliche Einrichtungen wie z.B. die Uniklinik Düsseldorf Hauptziele derartiger Attacken.

Schaden von mehr als hundert Milliarden Euro
Der finanzielle Schaden durch Computerkriminelle sei sehr hoch, warnte das BKA. Es verwies auf Schätzungen des Hightechbranchenverbands Bitkom, denen zufolge solche Angriffe die deutsche Wirtschaft im vorigen Jahr insgesamt mehr als hundert Milliarden Euro gekostet haben sollen.
Das BKA forderte Unternehmen und Bürger zugleich zu Vorsorge- und Abwehrmaßnahmen auf. Aktueller Virenschutz, sichere Passwörter sowie regelmäßige Datensicherungen gehörten dazu. Zudem sollten Nutzer bei E-Mails unbekannter Absender immer skeptisch sein. Im Fall von Erpressungen dürfe darüber hinaus niemals Geld gezahlt werden, betonte das BKA. Stattdessen sollten Betroffene möglichst schnell die Polizei alarmieren, damit diese auch ermitteln könne.

So kann man im Homeoffice vorbeugen:

Klar geregelt:
Treffen Sie deutliche, unmissverständliche und verbindliche Regelungen zur IT-Sicherheit und zur Sicherheit Ihrer Daten in Papierform. Kommunizieren Sie diese schriftlich an alle Beteiligten.
Hier gibt es nichts zu sehen:
Ergreifen Sie an ihrem Heimarbeitsplatz Maßnahmen, mit denen sich ein Sicherheitsniveau erreichen lässt, das mit einem Büroraum vergleichbar ist. Verschließen Sie Türen, wenn Sie den Arbeitsplatz verlassen, geben Sie Dritten keine Chancen durch einsehbare oder gar geöffnete Fenster.
Eindeutige Verifizierung:
Sorgen Sie für eindeutige Kontaktstellen und Kommunikationswege, die von den Beschäftigten verifiziert werden können.
Vorsicht Phishing:
Es können vermehrt Phishing E-Mails auftreten, die die aktuelle Situation ausnutzen und versuchen werden, Ihre sensiblen Daten mit Hinweis auf Remote Zugänge, das Zurücksetzen von Passwörtern etc. abzugreifen.
VPN:
Idealerweise greifen Sie über einen sicheren Kommunikationskanal (z. B. kryptografisch abgesicherte Virtual Private Networks, kurz: VPN) auf interne Ressourcen der Institution zu. Sofern Sie bisher keine sichere und skalierbare VPN-Infrastruktur haben, informieren Sie sich über mögliche Lösungen.

Wie versichern?

Aus der Tätigkeit als Wohnungsunternehmen können Sie Opfer von Hacker-Angriffen, Cyber-Einbrüchen und Infektionen mit Viren werden. Aus diesem Grund empfehlen wir Ihnen eine Cyberversicherung und können folgende Bausteine auf Ihr Unternehmen zuschneiden:

Cyber- und Dateneigenschaden
Schutz für die Beschädigung, Zerstörung, Veränderung, Blockierung oder den Missbrauch der IT-Systeme infolge eines Hacker Einbruchs.

Cyber-Betriebsunterbrechung
Schutz bei Stillstand des Betriebes durch Ausfall der IT-Systeme infolge von Viren, Schadsoftware, Hackerangriffen und Eingriffen Dritter.

Cyber-Erpressung
Schutz gegen Geldforderungen im Zusammenhang mit angedrohter oder bereits erfolgter Blockierung oder Missbrauch von Daten.

Cyber-Haftpflicht
Schutz gegen Forderungen Dritter aufgrund Verstößen gegen Datenschutz oder die versehentliche Versendung von Viren.

 Cyber- Zahlungsmittel
Schutz vor Missbrauch von Konten-daten im Zusammenhang mit einem Cyberangriff.

Cyber- Prävention
Schutz durch Vorbeugung – Wir ermöglichen Ihnen durch einen Spezialisten einen IT-Check in Form eines Phishing-, Daten- und Cybertests.

#soforthilfe 24/7
Hotline mit IT-Support und IT-Forensik ohne Anrechnung auf die Versicherungssumme und den Selbstbehalt. Ihnen stehen Cyber-Experten unserer Kooperationspartner InfraForceGmbH und msg systems AG rund um die Uhr zur Verfügung.

Für ein individuelles Angebot und eine detaillierte Risikoanalyse kommen Sie gern auf uns zu.