Rund 1,1 Millionen Schäden im Jahr entstehen durch Frost.
Der wirksamste Schutz davor ist Wärme. Ausreichendes Beheizen beugt Wasserschäden effektiv vor.

Doch Achtung: Die Frostschutzstellung am Heizkörperventil schafft nur bedingt Sicherheit: Der so genannte Frostwächter sorgt lediglich dafür, dass der Heizkörper nicht einfriert. Rohre, die entfernt vom Heizkörper verlegt sind, werden nicht geschützt.
Deshalb sollten die Räume im Gebäude immer ausreichend beheizt werden. Dazu das Ventil nie vollständig zudrehen. Vor allem unbeheizten und wenig genutzten Räumen wie Kellern, Vorrats- oder Abstellräumen, Gästezimmern und Gäste-WCs sollte besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Doch jeder Mieter hat dort seine eigene Sichtweise.

Obwohl doch in punkto Heizkosten, eine konstante Raumtemperatur, unter dem Strich häufig günstiger als das permanente auf- und abdrehen der Heizungsanlage ist.
Wenn Wasser doch gefrieren sollte, nimmt sein Volumen zu. Dieser einfachen Tatsache sind jedes Jahr zahlreiche Schäden an wasserführenden Installationen geschuldet.
Irgendwo bildet sich dann ein Eispfropf. An genau dieser Stelle passiert gewöhnlich nichts. Doch weil er sich zu den Seiten ausdehnt, steigt davor und dahinter der Druck in der Leitung. Den Kräften, die durch den gewaltigen Druckanstieg in einer eingefrorenen Leitung entstehen, haben die Materialien bestenfalls kurze Zeit etwas entgegenzusetzen. Doch der Druck muss ausgeglichen werden, mehr Platz muss her, und der wird an der schwächsten Stelle geschaffen. Durch den Druck wölbt sich die Rohrwand, irgendwann hat die Materialstärke so weit abgenommen, dass die Wand aufplatzt. Durch eine starke Krafteinwirkung von innen entsteht ein Riss, Wasser tritt aus.