Die Kosten je Leitungswasserschaden sind laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Wurden im Jahr 2017 noch 2.408 EUR durchschnittlicher Schadenaufwand im Bereich Leitungswasser verzeichnet sind es in 2018 bereits 2.704 EUR und in 2019 2.881 EUR. Um diesen Trend entgegen zu wirken und präventive Maßnahmen zu unterstützen, haben wir die Kostenposition Leckageortungen in unser Sonderdeckungskonzept mit aufgenommen. Somit gelten Leckageortungen auch dann versichert, wenn im Zuge der Ortungen kein Leitungswasserschaden festgestellt wurde. Somit können teure Suchkosten in Form von Abriss- und Wiederherstellungsmaßnahmen verringert werden.

 

Schadenbeispiel aus der Praxis:

Ein Mieter meldet sich bei der Wohnungsgesellschaft aufgrund eines Wasserflecks an der Decke. Um nicht den gesamten Fliesenboden und den angrenzenden Schacht aufzureißen wird eine Firma mit der Leckageortung beauftragt. Das Ergebnis. Es war lediglich die Fuge in der Dusche undicht und somit handelt es sich nicht um einen versicherten Rohrbruch. Aufgrund unseres Deckungskonzeptes gelten die reinen Kosten der Leckageortung – auch nach einem nicht versicherten Rohrbruch – mitversichert.

– Leckageortung:

– Malerarbeiten in der WE darunter

Entstandener und regulierter Schaden: 2.550,00 €