Die Verwaltung von Immobilien beinhaltet nicht nur den Umgang mit hohen Vermögenswerten, sondern zugleich auch ein immer vielfältigeres Leistungsspektrum. Die Vermögensschaden­haftpflicht­versicherung ist eine Pflichtversicherung für Wohnimmobilien-, WEG- und Mietverwalter.

Fehler in Ihrer Branche führen naturgemäß nicht zu Personen- oder Sachschäden, allerdings können geldwerte Nachteile entstehen. Solche „echten“ Vermögensschäden, die fahrlässig oder grob fahrlässig verursacht wurden, lassen sich über eine Vermögensschadenhaftpflicht­versicherung abdecken.

Mit dieser Form der Absicherung minimieren Sie Ihr unternehmerisches Risiko und können Eigen- und Fremdschäden versichern.

Versicherungsschutz besteht für:

– Prüfung der Schadenersatzforderungen

– Abwehr von unbegründeten Ansprüchen (passiver Rechtsschutz)

– Zahlung berechtigter Schadenersatzforderungen

 

Beispiel für einen Vermögensschaden gegenüber Dritten:

Fehlerhafte Betriebskostenabrechnung

Bei einer Eigentümerversammlung wurde der Beschluss getroffen eine neue Luftwärmepumpe zu installieren. Dem Beschluss stimmten alle Eigentümer zu und der Einbau der Pumpe erfolgte zeitnah. Im Rahmen Ihrer verwaltenden Tätigkeit werden jedoch in der Betriebskostenabrechnung versehentlich die Kosten für die Luftwärmepumpe nicht auf die Mieter umgelegt.

Als der Fehler bemerkt wird können die Kosten den Mietern nicht mehr in Rechnung gestellt werden, da die Fristen bereits verjährt sind. Die Eigentümer fordern nun den umlagefähigen Rechnungsbetrag von 1.700 EUR von Ihnen als Verwalter ein. Durch die fehlerhaft erstellte Betriebskostenabrechnung entsteht Ihnen ein geldwerter Nachteil gegenüber den Eigentümern.

Hier greift für Sie die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung, prüft die Schadensersatzforderungen und reguliert die berechtigten Ansprüche in Höhe von 1.700,00 Euro an die Eigentümer.

Entstandener und regulierter Schaden: 1.700,00 €