Die Schadenzahlen der letzten Jahre belegen, dass es einerseits durch zunehmende Leitungswasser-, Feuer- und Sturmschäden und andererseits durch immer häufiger auftretende Unwetter zu einer höheren Schadenfrequenz bei den Wohnungsunternehmen kommt. Naturkatastrophen treten immer häufiger ohne Vorwarnung auf und sorgen für verheerende Schäden. So kam es in den letzten Jahren durch starke Unwetter, Starkregen, Tornados und Hochwasser zu beträchtlichen Schäden in Milliardenhöhe. Im Jahr 2019 haben die deutschen Versicherer laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherer 3 Milliarden Euro für Schäden durch Naturkatastrophen reguliert. Den größten Anteil der Sachschäden machen die Schäden an Wohngebäuden aus: 1,4 Milliarden Euro beträgt die Summe der Versicherungsleistungen für kaputte Dächer, überschwemmte Keller oder zerstörte Fensterläden und Fassaden.

 

Quelle: Naturgefahrenreport 2020 des GDV

 

Die Folgen waren schwerste Zerstörungen und Menschen, die ihre Häuser und ihr komplettes Hab und Gut verloren. Alle diese Naturkatastrophen treten in ihrer Intensität und Häufigkeit immer öfter auf und sind auf den Klimawandel zurückzuführen. Überschwemmungen treten nicht mehr nur in hochwassergefährdeten Gebieten auf, sondern werden zunehmend zu einem Problem in Regionen, die bis dato noch nicht von Hochwassern betroffen waren. So geschah es beispielsweise im Jahr 2016 in Koblenz oder Braunsbach, wo es durch immense Regenmassen zu Überschwemmungen von Straßen und Häusern kam und der Schlamm mehrere Straßen tagelang unpassierbar machte und die Orte so von der Außenwelt abriegelte.

 Ein anderes Beispiel sind die plötzlich auftretenden Tornados, wie 2015 in Bützow oder 2016 in Hamburg. Sie hinterlassen eine Schneise der Verwüstung und kommen ohne jegliche Vorwarnung. Das Wetter wird immer unberechenbarer und zwingt Sie als Wohnungsunternehmen zum Handeln. Minimieren Sie Ihr unternehmerisches Risiko und berücksichtigen sie die Absicherung von Elementarschäden in Ihrer Gebäudeversicherung.

 

Schadenbeispiel aus der Praxis

Im Sommer kommt es aufgrund eines Starkregens zur Ansammlung erheblicher Wassermengen. Durch den trockenen Boden kann das Regenwasser nicht versickern und auch die Abwassersysteme kommen an ihre Grenzen.

Das Grundstück wird geflutet, das Wasser drückt über die Kellereingänge ins Gebäude und die Wassermassen werden durch die Ableitungsrohre in das Gebäude gedrückt. Der hier entstandene Rückstau in den Leitungen führt zu einem Schaden bis in die Wohnungen des 2. Obergeschosses.

– Absaugen des Wassers

– Trocknung der Keller und Wohnungen

– Reinigungsarbeiten

– Wiederherstellung der betroffenen Wohneinheit z.B. aufgequollene Türzargen

Entstandener und regulierter Schaden: 7.650,00 €